Kantonsschule

Lernen als erwünschter Nebeneffekt: Teilnahme am internationalen Robotik-Wettbewerb von «FIRST Inspires».
Gelerntes anwenden und im Team arbeiten – dies gelingt jedes Jahr besser. Gut sechs Wochen müssen ausreichen für Konzeption, Entwicklung, Bau und Programmierung eines Roboters, der sich dann im Wettkampf, in dem Teams von jeweils drei Robotern gegeneinander antreten, behaupten muss. Möglich ist dies nur nach einer intensiven Vorbereitungszeit, in der grundlegende Fähigkeiten erworben wurden, und dank enger Zusammenarbeit zwischen Gymnasiasten und Auszubildenden aus der Industrie, unterstützt durch geeignete Mentoren.
Aus Erfahrung können wir sagen, dass es damit gelingt, die Lernenden für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern. Mehrere Maturandinnen und Maturanden gaben an, dass ihre Studienwahl durch Robotik beeinflusst wurde. Im Projekt lernt man zu planen, zu programmieren, Kräfte und Flugbahnen zu berechnen, mit CAD zu arbeiten. Dazu kommen Mechanik, Elektrik, Pneumatik sowie handwerkliche Tätigkeiten mit diversen Materialien wie sägen, bohren, schleifen, löten.
Der grosse personelle und finanzielle Aufwand ist nur dank Freiwilligenarbeit und Sponsoren möglich. Aber auch die Schule steckt einige Ressourcen ins Robotikprojekt, die jedoch gut investiert sind. Fridolins-Robotik ist etwas, das eine engagierte Gruppe von Lernenden der Kantonsschule nachhaltig prägt.